Sind unsere Politiker eigentlich blind oder nur kurzsichtig? Diese Frage darf man sich nach dem was heute Nacht wieder vereinbart und paktiert wurde durchaus stellen.
Die Finanzminister der Euroländer haben sich darauf geeinigt, dass Banken und Private Fonds nun doch mit 50 Milliarden an dem Desaster “freiwillig” beteiligt werden soll. Daneben wird es zahlreiche Schuldenerleichterungen für die Griechen geben. So sollen die Laufzeiten der Griechischen Staatsanleihen verdoppelt und die Zinssätze von nominal 4,5 auf 3,5 % gesenkt werden.
Offensichtlich sehen die EU Politiker noch immer nicht was wirklich vor sich geht. Ein Augentraining währe hier wohl angebracht, denn kurz nach der Einigung verkündet der griechische Ministerpräsident Papandreou, dass Griechenland n früher als erwartet auf die Finanzmärkte zurückkehren und selbst Kredite aufnehmen kann.
Die Minister haben es nicht kapiert und stellen sich blind. Das Schuldenmachen in Griechenland geht munter weiter, die haben überhaupt nicht den Willen irgendetwas zu ändern und endlich ein Nulldefizit anzusteuern. Eine langfristige Stabilisierung des Euros ist mit dieser Entscheidung in weite Ferne gerückt. Wir können nur allen stabilen Ländern empfehlen zu ihren alten, harten Währungen zurückzukehren. Seht die Schweiz an, alle EU-Befürworten haben gesagt, die können es alleine gar nicht schaffen. Aber siehe da, keine Wirtschaftskriese, keine sinnlosen EU Verordnungen und der Schweizer Franken ist stabiler und mehr wert als je zuvor.

